Gelbfieber

Das Gelbfieber, auch Ochropyra oder Schwarzes Erbrechen genannt, ist eine Infektion mit dem Gelbfieber-Virus, die in tropischen und subtropischen Gebieten in Südamerika und Afrika, aber nicht in Asien vorkommt.

Die Infektion äußert sich zunächst in einer Fieberkrankheit mit Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Übelkeit. Die Krankheit kann dann vollständig ausheilen. In etwa 15 % der Fälle folgt aber anschließend eine zweite Krankheitsphase (Quelle: Robert Koch-Institut), diesmal begleitet von einer Gelbsucht infolge der Leberschädigung. Diese kann zunächst sehr gering ausgeprägt sein und nur durch ein besonderes Hautphänomen, die sogenannte Spanische Flagge wahrgenommen werden. Durch Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann es zum Erbrechen von zersetztem, schwarzen Blut kommen. Daher wird die Krankheit in Lateinamerika auch häufig als "Vomito negro" (Schwarzes Erbrechen) bezeichnet. Eine deutliche Gelbfärbung der Haut verbunden mit einer starken Blutungsneigung an allen Schleimhäuten zeigt ein toxisches Leberversagen an. Dieses endet in etwa 50 % der Fälle tödlich. Insgesamt sterben etwa 10-20 % der an Gelbfieber Erkrankten. Wird die Infektion überstanden, besteht lebenslange Immunität.

Bei Reisen in betroffene Gebiete wird dringend eine Impfung empfohlen. Der Impfschutz setzt nach 10 Tagen ein und hält mindestens 10 Jahre an. Der Impfstoff muss nur einmal injiziert werden (0,5 ml subcutan oder intramuskulär) und führt recht häufig (1/5 aller Geimpften) zu grippeähnlichen Symptomen zwischen dem 5. und 8. Folgetag nach dem Impftermin. Deshalb kann er nicht unbedingt als gut verträglich bezeichnet werden, doch ist diese Einschränkung der im Grunde geringe Preis für einen Schutz vor Gelbfieber. Ein Grund für die Unverträglichkeit ist die Tatsache, dass es sich um einen schon länger nicht mehr weiterentwickelten Lebendimpfstoff handelt. 

Dr. med.

Andreas Durstewitz

Facharzt für Allgemeinmedizin

Betriebsmedizin

Naturheilverfahren

Lehrbeauftragter der LMU

 

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